[Gesehen] Slasher

Slasher ist 2016 ein wenig untergegangen. Auf die kanadische Horrorserie sind wir aufmerksam geworden, weil Katie McGrath die Hauptrolle spielt und ich sie supergerne mag.

Aber zur Handlung:
Sarah Banett kommt zurück nach Waterbury, wo ihre Eltern am Tag ihrer Geburt von einem Mörder, der später als “Der Executioner” (im Deutschen wohl so etwas wie “Der Vollstrecker”, die Serie wurde, soweit ich weiß, noch nicht übersetzt) bekannt wurde, ermordet worden sind. Sie zieht in das alte Haus ihrer Eltern, um mit ihrer Vergangenheit abzuschließen.
Schon bald wird sie jedoch selbst von einem Nachahmer des Executioners gejagt. Mithilfe von Tom Winston, der für den Mord an ihren Eltern im Gefängnis sitzt, versucht sie hinter die Serienmorde zu kommen, die sie seit ihrer Ankunft in der Stadt verfolgen.

Der erste Auftritt des Execu

Der erste Auftritt des Executioners

Dabei deckt sie nicht nur düstere Geheimnisse ihrer Eltern auf, sondern auch die der Bewohner des kleinen Städtchens.
Biisher gibt es eine Staffel mit acht Folgen. Die Staffel ist abgeschlossen, in der zweiten soll, falls sie denn kommt, eine neue Story behandelt werden.

Die Serie versucht natürlich mit dem Genre und dem Aufbau in die Fußstapfen vom Erfolg von American Horror Story zu treten. Insgesamt ist Slasher weniger abgedreht und etwas zielgerichteter als AHS. Die Charaktere fand ich interessanter als in AHS (Hotel ausgenommen), aber dafür ist die Story etwas langweiliger. Beides minimal und auch nur dann, wenn man es wirklich darauf anlegt, beides miteinander zu vergleichen.

Sarah und Tom unterhalten sich über die Morde

Sarah und Tom unterhalten sich über die Morde

Die Serie hat verdammt viel Handlung, aber das Erzähltempo ist nicht zu hoch. Wir haben aber auch alles an einem Abend gesehen, weil es so superspannend war, deswegen hatten wir keine Chance, “rauszukommen”, wie es oft passiert, wenn man eine Serie nur wöchentlich verfolgt.

Insgesamt:
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Oomph! – XXV Tour 2016

Im April waren wir auf unserem erstem Oomph!-Konzert. Etwas verspätet gibt es auch einen Bericht, immerhin habe ich im April noch in der Blogger-Versenkung gesteckt :P

Ich hatte Ende 2015, nachdem ich bei ASP recht viel Spaß hatte, ganz spontan Oomph!-Tickets bestellt. Das Album XXV mag ich supergerne und umso mehr habe ich mich darauf gefreut, das live zu sehen.

Nachdem unser Zug, der ohnehin ewig nach Bochum gebraucht hätte, weil es von Wuppertal keine direkte Verbindung gibt, ausgefallen ist, sind wir spontan aufs Auto umgestiegen und kamen dann auch noch sehr pünktlich an. Der Parkplatz vor der Zeche Bochum war voll und wir haben gar nicht versucht dort zu parken. Vor dem Gelände konnte man ohnehin noch ganz prima am Straßenrand parken, kein Problem also.

Oomph!

Die Schlange vor der Halle war endlos, aber es ging schnell vorwärts. Kaum waren wir drinnen und hatten unsere Sachen zur Garderobe gebracht, ging es auch schon mit der kanadischen Vorband Death Valley High los, eine gute halbe Stunde früher als es auf den Tickets stand. Gut war die Band nicht, irgendein Metal-Gebrüll-Brei von einem recht lächerlich wirkenden Möchtegern-Rockerwürstchen. Wir, und die anderen scheinbar auch, überlebten also eine Weile, und nachdem sie dann endlich von der Bühne verschwunden waren, kamen Oomph!

Das Konzert war, wie der Name des Albums und der Tour auch zeigt, zum 25jährigen Bestehen der Band. Ich mag viele alte Sachen von Oomph, mag einige neuere nicht so gerne und lieb die ganz neuen dann wieder ganz doll, also konnte eigentlich nicht viel Schlimmes passieren. Tat es auch nicht, es wurde von vorneherein eine wunderschön durchmischte Setlist gespielt:

Setlist:

01. Intro
02. Alles Aus Liebe
03. Labyrinth
04. Träumst Du
05. Mein Schatz
06. Das Weisse Licht
07. Mein Herz
08. Der Neue Gott
09. Unzerstörbar
10. Als Wärs Das Letzte Mal
11. Wunschkind
12. Jede Reise Hat Ein Ende
13. Bis Der Spiegel Zerbricht
14. Jetzt Oder Nie
15. Niemand
16. Mitten Ins Herz
17. Unter Diesem Mond
18. Auf Kurs
19. Sandmann
20. Gekreuzigt
21. Augen Auf!
22. Kleinstadtboy
23. Gott Ist Ein Popstar
24. Danke

Da waren so viele tolle Sachen bei, am liebsten hätte ich noch fünf Stunden dort gestanden. Dero ist ein supersympathischer Typ und live war die Band einfach mal echt geil. Ich freue mich auf jeden Fall auf das nächste Oomph!-Konzert.


 
 

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Bücher drucken lassen bei epubli

Ich habe meine Trilogie dieses Jahr beendet und wollte sie privat drucken lassen. Nach ein wenig Recherche bin ich schließlich auf epubli gestoßen. Das ist eigentlich ein Selfpublishing-Dienst. Nun, selbst publizieren wollte ich nicht, aber der Buchdruck war dort am günstigsten.

Wenn man drucken möchte, dann hat man zunächst einmal unglaublich viel Auswahl: Zwölf Formate, fünf Papiere für die Seiten, vier Bindungen… Da kann man lange kombinieren. Ich war mit meinen ~700 Seiten pro Buch recht beschränkt, da vieles für so viele Seiten nicht zur Verfügung steht, aber das war nicht schlimm. Meine Wunschbindung, Hardcover, mattweißes Papier und Din A5, waren verfügbar und ich musste keine Abstriche machen.
Ich habe schwarzweiß drucken lassen, aber auch farbige Bücher sind möglich. Was ab wie vielen Seiten funktioniert ist übrigens auf der Infoseite aufgeschlüsselt.

Hier kann man alles Mögliche auswählen

Hier kann man alles Mögliche auswählen

Möchte man bestellen, dann gelangt man zuerst zum Preisrechner. Hier gibt man seine Wünsche an und wird sofort darüber informiert, wie viel man zahlen würde. Auch über Mengenrabatte wird man informiert. Ich habe 30€ pro Buch bestellt. Das sind etwa 5-10€ mehr, als man sie im Laden für ein Harcoverbuch eines bekannten Autors zahlt. Für ein privates Einzelexemplar ist das also absolut in Ordnung.
Ganz toll ist übrigens der Coverrechner. Hier kann man sich nach Seitenzahl und Format ausrechnen lassen, wie dick und groß das Buch und damit der Umschlag wird, sodass man die Maße in Bildbearbeitungsprogrammen wie Gimp oder Photoshop benutzen kann. Damit hat mein Freund dann auch meine tollen Cover hinbekommen. Wer künstlerisch nicht so begabt ist, der kann auch vorgefertigte Cover auswählen oder eigene Bilder hochladen und beschriften.

Auch für Techniknoobs gibt es genug Hilfe: Detaillierte Anleitungen, wie man PDFs erstellt, wie man die genutzten Schriftarten importiert, wie man das Layout des Buches so einrichtet, dass es am Ende gut aussieht… Ich habe mich recht lange damit beschäftigt und war am Ende super zufrieden. Wer also nicht überstürzt auf “Drucken” klickt, wird ein Buch erhalten, an dem er lange Freude hat.

Kleine Sammelbestellung, haha :D

Kleine Sammelbestellung, haha :D

Auch die Qualität ist super. Die Bücher sind geklebt, nicht gebunden, was dem Ganzen aber keinen Abriss tut. Die Cover sind wunderschön geworden und auch innen ist die Druckqualität herausragender, als bei einem “Buch von der Stange”.
Für kleine Geschenke, Fotobücher und dergleichen ist epubli also auch voll zu empfehlen. Ich überlege schon, meine aktuelle Reihe auch dort für mich drucken zu lassen.


 
 

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[Gesehen] Warcraft: The Beginning

Seit einiger Zeit bin ich großer Warcraft-Fan und als der Film in die Kinos kam, musste ich sofort rein. Wir haben den Film glücklicherweise in Originalsprache sehen können und auch gleich in 3D. Im Vorhinein: 3D hätte man sich wie immer sparen können, war aber dennoch ganz nett.

In schlechten Reviews liest man oft, dass die Leute den Film mit World of Warcraft verwechseln. Tatsächlich ist der Film aber die Vorgeschichte, eben The Beginning. Hier wird die Geschichte vom Ersten Krieg erzählt, wie man sie in dem Strategiespiel “Warcraft: Orcs & Humans” spielt. Das ist mittlerweile zwanzig Jahre alt und lief damals noch auf DOS.
WoW-Spielern sollte die Story trotzdem geläufig sein, da man in dem Spiel an allen Ecken und Enden die Story der drei Warcraftteile und Vorläufer des MMOs “nachholen” kann. Fakt ist aber, dass es in Warcraft noch keine Verwirrungen mit Worgen, Nachtelfen oder sonstigem Gevölk gab und das im Film dementsprechend auch nicht fehlt.

Die Story wurde recht originalgetreu der aktuellen Lore entnommen. Ein paar Änderungen wurden vorgenommen, so zum Beispiel die Charakterkonstellationen um Garona herum, aber soweit ich weiß entspricht das, was im Film zu sehen war, ohnehin dem, was Blizzard mit der Hintergrundstory von Warcraft vorhat.

Von der Machart her war der Film ganz toll und superauthentisch. Viele hatten befürchtet, dass die Orks albern wirken, das war aber gar nicht der Fall. Und ich kann mir vorstellen, dass das wirklich schwer gewesen ist. Die Charaktere wirken alle sehr tiefgründig und liebevoll umgesetzt und man erkennt alle sehr gut wieder. Als jemand, der sich schon etwas in der Warcraft-Story auskennt, findet man an allen Ecken und Enden Anspielungen, Eastereggs und Details über die man sich freut. Ich habe schon viel von irgendwelchen bekannten Charakteren oder Dingen im Hintergrund gelesen, die man mal kurz gesehen hat, die mir selbst gar nicht aufgefallen sind.
Leider ist das Erzähltempo tatsächlich ein wenig schnell, so wie es häufig kritisiert wird. Warcraft hat eine recht simple Story, aber eine Fülle von Charakteren und eben schon zwanzig Jahre Verwirrungen auf dem Buckel, da kann ich mir gut vorstellen, wie schwer es ist, das alles so in einen Film zu pressen, dass man eben nicht nur dem Uraltstrategiespiel gerecht wird, sondern auch Aktuellem. Als halbwegs aufmerksamer Beobachter entdeckt man daher viele lose Fäden, die wahrscheinlich in den folgenden Filmen, die noch geplant sind, aufgefasst werden. Zumindest weiß man, dass eben diese Fäden in der offiziellen Lore von Warcraft weitergeführt wurden.

Insgesamt:
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Ich fand den Film auf jeden Fall ziemlich gut und freu mich schon drauf, ihn nochmal auf DVD ansehen zu können. Viel mehr freue ich mich auf die Fortsetzungen, denn das schaffte der Film allemale: Das Gefühl zu vermitteln, Auftakt von etwas Großem zu sein.


 
 

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Where is my cat?

Heute möchte ich das süße Handyspiel “Where is my cat?” vorstellen. Auf das Spiel bin ich gestoßen, als ich gelangweilt durch den Google PlayStore stöberte. Für alle, die gerade mobil mitlesen: Hier kann man sich das Spiel gleich herunterladen.

Der Titelscreen

Der Titelscreen

Where is my cat ist ganz simpel gehalten, mit schlichtem schwarz-weiß-Artstyle. In den ersten paar Leveln wird man eingeführt, dann wird man auch schnell alleine gelassen, denn das Grundprinzip ist supereasy: Man tippt irgendwo auf den Bildschirm und hofft, seine verschwundene Katze dort zu finden. Meistens hat man einen Raum, in dem die Klickbaren Gegenstände markiert sind, aber es gibt auch Puzzle, Glücksspiele im Stil von Hütchenspielen, Level, in denen man die Katze möglichst schnell erwischen muss oder Level, in denen man die Katze durch Logik aus ihrem Katzenkorb befreien muss.

Die weißen Gegenstände sind klickbar

Die weißen Gegenstände sind klickbar

Die Schwierigkeit ist jedoch in allen Leveln gleich: Man hat nur eine Anzahl gewisser Tabs, um die Katze zu finden. Sind diese aufgebraucht, ist das Spiel vorbei und man muss das Level neu beginnen.
Jedes Level, das sind vierzehn Stück, ist in zehn Unterlevel eingeteilt. Diese verlaufen immer gleich, wenn man also einmal die Lösung hat, dann bleibt sie auch so. Allerdings gibt es nicht für jeden Levelabschnitt einen neuen Hintergrund, Das heißt, man durchsucht denselben Raum auch schonmal vier-, fünf- oder sechsmal und jedes Mal hat die Katze ein neues Versteck gefunden. Das Ganze kann also superknifflig werden.

Hier muss man die Katze aus dem Korb befreien

Hier muss man die Katze aus dem Korb befreien

Das Spiel hat einen Ingameshop, allerdings ist der wohl das minimalistischste am ganzen Spiel. Hier kann man Tabs für ein paar Cent kaufen, das war es auch schon. Im regulären Spiel kann man sich die Tabs auch durch ein kleines Bonusspiel nach jedem Level verdienen. Neue Level verspricht das Spiel in einem Update, denn leider ist es superschnell vorbei.

Insgesamt:
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Das Spiel ist superschön, aber leider wie gesagt superkurz. Ich denke jedoch, dass selbst wenn kein Update mehr kommt, man die Lösungen irgendwann vergessen haben wird, da die Level nicht zuletzt weil sie sich oft wenig verändert wiederholen, nicht so einprägsam sind. Wiederspielwert ist also gegeben, aber es ist kein Spiel, das man auf dem Handy jeden Morgen im Bus spielen kann.


 
 

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